Folge 10: Bin ich noch ich, wenn Hormone selbst mich verändern?

Shownotes

„Ich erkenne mich selbst nicht mehr.“ Kennst du diesen Gedanken? Alles scheint vertraut – und trotzdem fühlst du dich gereizter, erschöpfter oder unsicherer als früher. Vielleicht möchtest du weniger funktionieren, häufiger Nein sagen oder deinen nächsten Lebensabschnitt neu gestalten.

In dieser Folge von „Hormonzeit“ sprechen Dr. Robinson Ferrara und Margit über Hormone, Selbstwahrnehmung und Identität in den Wechseljahren. Sie verbinden die medizinische Einordnung mit Fragen aus dem Coaching und zeigen, warum Beschwerden ernst genommen werden dürfen und Veränderung zugleich Raum für Entwicklung bieten kann.

In dieser Folge erfährst du:

  • welche Rolle hormonelle Veränderungen, Schlaf und Erschöpfung in der Diskussion über das Selbstbild spielen
  • warum nicht jede schlechte Stimmung und nicht jeder Beziehungskonflikt allein hormonell erklärt werden kann
  • wie sich Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung unterscheiden können
  • warum Körperbild, Sexualität und das Gefühl, unsichtbar zu werden, die eigene Identität berühren
  • weshalb Grenzen setzen und neue Bedürfnisse nicht automatisch Egoismus bedeuten
  • wie medizinische Unterstützung und Coaching zusammengedacht werden können
  • wo die Grenzen von Coaching liegen und wann medizinische oder psychotherapeutische Abklärung wichtig ist

Drei Fragen für dich

  1. Was hat sich tatsächlich verändert? Beschreibe möglichst sachlich, was du beobachtest.
  2. Was davon bewerte ich? Welche Urteile machst du aus diesen Beobachtungen?
  3. Was brauche ich heute? Orientiere dich an deinem jetzigen Leben und deinen aktuellen Bedürfnissen.

Die wichtigste Botschaft der Folge:

Du musst nicht wieder die Alte werden. Du bist nicht nur das, was du leistest. Du bist nicht das Bild, das andere von dir haben. Und Veränderung bedeutet nicht automatisch Verlust – sie kann auch Entwicklung bedeuten.

Die Frage für diese Woche:

Wenn du nicht mehr versuchen müsstest, wieder die Frau von früher zu werden: Wer würdest du dann gerne werden?

Den kostenlosen Hormonguide und alle Informationen zum 1:1 Coaching findest du auf dr-robinson.de.

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Hinweis: Dieser Podcast dient der allgemeinen medizinischen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Coaching ersetzt keine notwendige medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.

Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen bei Hormonzeit, dem Podcast für moderne Frauengesundheit ohne Tabus.

00:00:04: Ich bin Dr.

00:00:05: Robinson Ferrara, Gynäkologe und Experte für deine Hormone

00:00:09: Und ich bin Margit, Frauencoach!

00:00:12: Ich begleite dich dabei dieses Wissen in deinen Alltag zu integrieren damit du nicht nur funktionierst sondern dich widerspürst.

00:00:20: Zusammen machen wir Schluss mit Augenzonen durch.

00:00:24: Hier bekommst Du medizinischen Klartext

00:00:26: und echte Lösungen für dein Leben, damit die Wechseljahre kein Ende sind sondern ein starker Neustart.

00:00:34: Denn egal wie komplex es sich anfühlt wir finden immer eine Lösung für dich!

00:00:39: Lass uns starben.

00:00:41: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Hormonzeit.

00:00:44: Bin ich noch ich, wenn Hormone selbst mich verändern?

00:00:48: Meine Hormones sind mit mir neulich so durchgegangen vor circa eine Woche, dass ich mich radikal verändert habe und meine Haare abgeschnitten habe.

00:00:56: Guten Morgen Robinson!

00:00:57: Mein Lieblingsmensch ist auch wieder dabei.

00:01:00: Guten morgen Margot.

00:01:01: Spring dich wohl bitte aus dem Takt.

00:01:03: Sorry Das ist richtig wie.

00:01:05: er hatten Eigentlich ein Konzept zurechtgelegt, das war schon alles beschlossen.

00:01:10: Aber mein lieber guter Ehemann der ist immer ganz schnell im Kopf und hat so viele Ideen und was er machen will ich meist von heute auf morgen mal wieder um und ich muss mich irgendwie dann wieder neu orientieren.

00:01:22: aber was solls?

00:01:24: Wir sitzen wieder hier reden über die Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnähmungen.

00:01:30: Wechseljahre, Hormone, Identität, Selbstwertbeziehung, Unsichtbarkeit, Coaching mit der medizinischen Einordnung natürlich auch dabei.

00:01:41: Kennst du diesen Moment in dem du morgens in den Spiegel schaust und denkst eigentlich ist alles vertraut?

00:01:48: Es ist dein Gesicht im Spiegl es ist deine Wohnung Du hast denselben Partner, du hast immer noch denselbe Beruf und trotzdem denkst du was ist eigentlich mit mir passiert?

00:02:00: Ich bin ständig gereizt.

00:02:01: Ich zweifle plötzlich an Dingen über die ich früher überhaupt nicht nachgedacht habe.

00:02:07: Ich ziehe mich zurück oder ich werde im Gegenteil total kompromisslos.

00:02:12: Vielleicht mag ich meinen Körper nicht mehr.

00:02:14: Ja ich hab keine Lust mal allen zu gefallen und manchmal kommt dieser einen Satz Ich bin irgendwie nicht mehr ich.

00:02:21: Genau darüber möchten wir heute sprechen, Nicht über eine Krankheit!

00:02:26: Nicht darüber dass eine Frau in den Wechseljahren plötzlich schwierig wird sondern über eine viel spannende Frage Was passiert mit unserem Selbstbild wenn sich unser Körper verändert?

00:02:37: und was haben Hormone tatsächlich damit zu tun?

00:02:41: Robinson

00:02:42: Und genau deshalb heißt unsere heutige Folge, bin ich noch ich wenn Hormone selbst mich verändern.

00:02:47: Ich finde die Frage medizinisch total interessant denn Hormonen können sehr viel beeinflussen.

00:02:52: aber wir müssen gleich am Anfang etwas ganz Wichtiges sagen.

00:02:55: Hormon sind nicht unsere Persönlichkeit.

00:02:59: Wenn man von Östrogenen, Prokesteronen, Testosteron aktuell Cortisol im Hype entscheiden Nicht darüber wer wir als Mensch sind.

00:03:08: Aber hormonelle Veränderungen können Schlaf Stimmung Stressverarbeitung Energie, Libido, Konzentrationsfähigkeit und körperliches Wohlbefinden enorm beeinflussen.

00:03:20: Und wenn sich tatsächlich mehrere dieser Faktoren gleichzeitig verändern – und das ist in der Perimeno-Pause so – kann sich das subjektiv dadurch so anfühlen als hätte man die ganze Persönlichkeit plötzlich verändert.

00:03:32: Darüber gibt es auch Studien, die tatsächlich zeigen dass während der Periminopause tatsächlich Stimmung schwankungen, Schlafstörungen Reizbarkeit, Konzentrationsprobleme und depressive Symptome beschrieben werden.

00:03:46: Und das Risiko, depressive Symptome während der Menopause unheimlich erhöht

00:03:52: sind.".

00:03:53: Und da fängt schon die nächste Ebene an.

00:03:55: den Medizin kann fragen was passiert hormonell?

00:03:59: Komm ich wieder ins Spiel!

00:04:01: Und eine ganz andere Frage ist noch Was macht das damit mir?

00:04:04: Und dafür sitze ich heute mit meinem Lieblingsmensch Margit her.

00:04:09: Diesen Satz höre ich tatsächlich häufig.

00:04:11: Ich erkenne mich selbst nicht mehr, tägliche Praxis!

00:04:15: Was hörst du denn als Coach wenn eine Frau so etwas zu dir sagt?

00:04:38: Ich bin belastbar, ich bin attraktiv.

00:04:41: Ich bin geduldig!

00:04:42: Ich bin eine gute Mutter... ...ich bin ein guter Partnerin und eine starke Führungskraft.

00:04:49: Diejenige, die alles organisiert ist.

00:04:55: Und dann verändert sich vielleicht immer relativ in kurzer Zeit etwas.

00:05:00: Du schläft schlechter, du bist schneller erschöpft.

00:05:04: Du nimmst vielleicht drei, fünf oder acht Kilo zu?

00:05:07: Deine Haare verändern sich, wie es bei mir war.

00:05:10: Die Haut verändert sich die Sexualität verändert sich.

00:05:14: ein sehr großes Thema.

00:05:16: Du hast weniger Geduld bist gereizt bis reitzbar Dinge über du früher hinweg gesehen hast Stören dich plötzlich massiv und dann entsteht schnell die Interpretation Ich funktioniere nicht mehr Und hier beginnt für mich Coaching.

00:05:35: Denn meine erste Frage wäre nicht, wie bekommen wir dich möglichst schnell wieder so hin wie früher?

00:05:40: Meine erste Frage ist, wer sagt eigentlich das du wieder die Alte werden musst.

00:05:46: Das finde ich einen super wichtigen Punkt!

00:05:49: Denn auch in der Medizin wird manchmal zu schnell nach dem alten Zustand gesucht.

00:05:53: Dabei ist jede Lebensphase eine andere.

00:05:57: Eine Frau mit fifty-fünfzig lebt nicht dasselbe Leben mehr als zweiunddreißig.

00:06:01: Kommt ihr immer die Frage Was war deine beste Lebensphase?

00:06:04: Oder willst du noch mal so sein wie mit dreißig.

00:06:08: Das ist eigentlich keine richtige Frage, das ist einfach nur etwas was man retrospectiv beurteilen kann.

00:06:13: aber mehr eigentlich denn jede Phase hat ihre Berechtigung und gleichzeitig dürfen wir Beschwerden natürlich nicht romantisieren.

00:06:21: wenn jemand nicht mehr schläft massive Hitzewallung hat er schöpft isst Energielevel am Boden ist Herzrasen bekommt und Stimmung Schwankungen entwickelt dann muss man sehr genau medizinisch hinschauen.

00:06:35: Weil du das gerade mit zweiunddreißig gesagt hast, ich wollte keine zweiund dreißig mehr sein!

00:06:41: Das war keine schöne Zeit für mich in meinem Leben aber absolut du hast recht und genau das ist mir wichtig.

00:06:47: Akzeptanz bedeutet nicht Beschwerden auszuhalten.

00:06:50: Das wird manchmal verwechselt.

00:06:52: Ich kann akzeptieren mein Leben verändert sich und gleichzeitig sagen ich möchte meine Beschwerde behandeln dass wieder spricht sich doch überhaupt nicht.

00:07:02: Dann nehmen wir einmal die medizinische Seite.

00:07:04: Während der Periminopause-Synhormonspiegel nicht einfach nur dauerhaft niedrigt, heißt er auch Wechseljahre – das heißt sie schwanken erheblich!

00:07:14: Es gibt Phasen supergut und Phasend superschlecht und die wechseln sich ab manchmal Tage Wochen Monate und auch länger.

00:07:23: Und diese Phase kann an typischer Weise wie wir es oft hören Hitzewahlungen Schlafprobleme Veränderung der Sexualität Veränderungen der Stimmung anhergehen.

00:07:32: Es gibt auch Leitlinien, die genau diese depressiven Symptome mit Schlafstörungen ganz genau analysieren und sagen dass es eindeutig Menopausen assoziiert.

00:07:41: so nennt man das medizinisch.

00:07:43: aber Einsatz ist mir ganz wichtig den ich sehr sagen muss.

00:07:47: nicht jede schlechte stimmung ab fünfundvierzig isst östrogenmangel Und nicht jeder konflikt mit dem partner braucht progesteron Aber leider nur eine sehr kurze.

00:08:00: Aber genau hier müssen wir sehr seriös bleiben.

00:08:02: Es gibt einen Unterschied zwischen hormonell bedingten Veränderungen und einer eigenständigen Depression, eine Angststörung – ich habe die Mädels mittlerweile sogar mit zwanzig, fünfundzwanzig mit Angststörungen da, die Hormonstörung als Auslöse haben und dann natürlich empfindlich sind dafür.

00:08:21: Massiv chronische Überforderungen an Beziehungskonflikt oder auch Schildrösenerkrankungen?

00:08:28: Schlaf!

00:08:29: Ist super und enorm wichtig.

00:08:31: Wird immer mehr gehypt, Gott sei Dank!

00:08:33: Und man nimmt sich da mittlerweile Uhren, Rearables dazu... ...und schaut wie der Schlaf ist.

00:08:38: Wenn eine Frau über Monate jede Nacht mehrfach wach wird Die Nacht um drei Uhr bereits zu Ende ist.

00:08:44: Klassiker.

00:08:45: hatten wir ein Podcast dazu Verende das natürlich.

00:08:47: ihre Belastbarkeit Gedächtnis Konzentration Emotional Regulation und Leistungsfähigkeit können da unter enorm Leid.

00:08:57: Manchmal fühlt sich eine Frau psychisch verändert, obwohl ein wesentlicher Treiber chronischer Schlafmangel ist.

00:09:03: Und dann passiert etwas spannend was die Frau sagt Ich bin so aggressiv geworden.

00:09:08: Vielleicht stimmt das gar nicht.

00:09:10: vielleicht ist sie einfach komplett erschöpft oder sie sagt ich bin überhaupt nicht nur leistungsfähig.

00:09:15: Dabei versucht sie möglich immer noch mit seventy Prozent Energie und der zwanzig Prozent ihres alten Lebens zu bewältigen.

00:09:23: Das versuchen die meisten Frauen, so höre ich das und dann macht sie daraus eine Bewertung ihrer Persönlichkeit.

00:09:30: Mit mir stimmt etwas nicht!

00:09:33: Das ist genau der Punkt an dem wir im Coaching hinschauen – Nicht nur was fühlst du, sondern wie interpretierst Du das, was Du fühlste?

00:09:42: Und jetzt kommen wir zu einem meiner Lieblingschemien.

00:09:46: Selbst Wahrnehmung und Fremdwahrnehmungen.

00:09:49: Ich frage immer die Frau Wie erlebst Du Dich gerade?

00:09:53: und sie sagt unattraktiv, alt, gereizt, unsicher.

00:09:58: Und dann frage ich wie würde deine beste Freundin dich beschreiben?

00:10:02: Und plötzlich lautet die Antwort endlich stark lustig erfolgreich verlässlich!

00:10:09: Und da sehen wir schon etwas.

00:10:11: das eigene Bild ist nicht automatisch die objektive Realität.

00:10:15: Und interessant ist dabei dass Untersuchungen Aus großen Studien zum Körperbild, während der Menopause tatsächlich ein Zusammenhang zwischen direkter Menopausaler Beschwerden und größeren Sorgen um das eigene Körperbild zeigen.

00:10:30: Und genau deshalb stört mich dieses allgemeine Narrativ.

00:10:34: jetzt kommen die Wechseljahre Jetzt wird alles schwierig.

00:10:38: Nein!

00:10:39: Alles wird etwas schwierig aber vielleicht wird gleichzeitig auch etwas unglaublich klar.

00:10:44: Vielleicht Stellst du zum ersten Mal fest, ich möchte bestimmte Dinge gar nicht mehr.

00:10:50: Vielleicht möchtest du nicht mehr jede Einladung annehmen?

00:10:53: Nicht mehr jeden Konflikt schlucken!

00:10:56: Nicht mehr überall gefallen und nicht mehr automatisch ja sagen.

00:11:00: Ja das ist ein Prozess.

00:11:03: Und jetzt kommt etwas Interessantes.

00:11:05: Deine Umwelt wird wahrscheinlich zu dir sagen Du hast dich aber verändert und du interpretierst es als Vorwurf.

00:11:13: Dabei könnte man genauso sagen, ja ich habe mich verändert.

00:11:18: Ich will das auch so.

00:11:19: und dann stellt sich die entscheidende Frage ist diese Veränderung wirklich schlecht?

00:11:25: Und dann gibt es einen Satz den ich besonders ernst nehme!

00:11:43: Warum?

00:11:44: Weil sie vielleicht jahrelang über ihre Funktion wahrgenommen wurde.

00:11:49: Als Ehefrau, Mutter, Partnerin, Mitarbeiterin, Chefin, Tochter, Organisatorin.

00:11:57: Sie vergisst keine Geburtstage.

00:11:59: Sie kümmert sich um Ihre eigenen Eltern Vielleicht sogar um die Schwiegereltern.

00:12:04: Sie hält das Unternehmen zusammen und irgendwann entsteht die Frage Wer sieht mich eigentlich?

00:12:11: Nicht meine Leistung, nicht meine Funktion.

00:12:13: Mich persönlich als

00:12:16: Mensch.".

00:12:17: Und dann kann körperliche Veränderungen diese Frage noch wesentlich verstärken wenn sich Sexualität verändert der Partnerkonflikt entsteht Wenn Haare dünner werden ein großes Thema für Frauen.

00:12:29: Wenn Gewicht anders verteilt wird Denn jetzt immer Hormontherapie bedeutet Gewichtsunnahme Wenn eine Frau merkt, dass ihr Körper auf Ernährung oder Training anders reagiert als früher.

00:12:40: Der Klassiker... Früher habe ich einen ganzen Wochenende ordentlich trainiert und dann hatte ich meine Figuren, meine Kilos waren weg.

00:12:46: Dann kann daraus sehr schnell entstehen, ich verliere

00:12:48: etwas.".

00:12:50: Genau!

00:12:51: Und deshalb würde ich eine Frau im Coaching an dieser Stelle etwas provokantes fragen.

00:12:57: Was genau glaubst du zu verlieren?

00:13:00: Jugend, Attraktivität, Kontrolle, Aufmerksamkeit sexuelle Begehrtheit, Leistungsfähigkeit oder vielleicht eine Rolle die dir zwanzig Jahre lang Sicherheit gegeben hat?

00:13:13: und manchmal trauen wir gar nicht um unseren Körper.

00:13:16: Wir trauern um die Bedeutung, die wir diesem Körper gegeben haben.

00:13:21: Das ist für mich ein sehr großer Unterschied.

00:13:23: Wenn du gerade zuhörst stell dir bitte drei Fragen Nicht morgen, nicht nächste Woche.

00:13:30: Jetzt.

00:13:30: stell dir diese drei Fragen.

00:13:33: erste Frage Was hat sich tatsächlich verändert?

00:13:37: Bitte möglich sachlich nicht.

00:13:39: Ich bin eine Katastrophe geworden, sondern ich schlafe schlechter und bin schneller gereizt.

00:13:44: Ich möchte weniger Gesellschaft.

00:13:46: Meine Libido ist geringer.

00:13:48: Ich brauche mehr Ruhe.

00:13:50: Das sind Beobachtungen noch keine Bewertung.

00:13:53: Robinson was weinst du?

00:13:56: Dass es übrigens auch Medizinisch super wertvoll denn mir geht es schlecht, hilft irgendeiner aus der Schwene.

00:14:02: Seit sechs Monaten schlaffe ich nur fünf Stunden Wache dreimal Schweiß geballt auf Fenster auf Fenstern zu, Decke rauf, Deckel runter und am nächsten Morgen bin ich erschöpft.

00:14:12: Das sowas hilft

00:14:13: enorm.".

00:14:15: Genau!

00:14:15: Und deshalb lautet meine zweite Frage – was davon bewerte Ich?

00:14:21: Ich brauche mehr Ruhe.

00:14:22: wird vielleicht ich bin schwach aus sich möchte nicht mehr jedes Wochenende unterwegs sein wird ich Bin langweilig geworden Aus ich möchte bei bestimmten Dingen Grenzen setzen wird.

00:14:33: Ich bin egoistisch und plötzlich merken wir, vielleicht ist nicht jede Veränderung das Problem.

00:14:39: Vielleicht ist die Bewertung das problem.

00:14:42: Und Frau Treiz bin ich immer gespannt!

00:14:45: Das brauche ich heute?

00:14:46: Nicht vor zehn Jahren sondern heute.

00:14:49: Das ist für mich einer der zentralen Gedanken von MR-Färzins Wir versuchen nicht eine frühere Version eines Menschen wiederherzustellen.

00:14:57: Wir versuchen herauszufinden zusammen was braucht die Frau die heute vor mir sitzt.

00:15:04: Vielleicht braucht sie medizinische Unterstützung, vielleicht Bewegung, besseren Schlaf ein anderes Arbeitsmodell, vielleicht ein intensives Gespräch mit ihrem Partner, vielleicht wieder mehr Sexualität um ausgeglichen zu sein?

00:15:20: Vielleicht braucht sich auch gar keine Sexualität mehr!

00:15:23: Vielleicht brauchen Sie Grenzen oder auch eine Superposition Mut.

00:15:29: oder vielleicht braucht sie zum ersten Mal in ihrem Leben die Erlaubnis, nicht ständig funktionieren zu müssen.

00:15:36: Und jetzt machen wir etwas das mir sehr wichtig ist.

00:15:40: Wir ziehen eine ganz klare Grenze.

00:15:43: Coaching kann unglaublich wertvoll sein.

00:15:46: aber coaching ersetzt keine notwendige medizinische und psychotherapeutische Behandlung.

00:15:53: Wenn jemand über Wochen ausgebackt niedergeschlagen ist Interesse und Freude verliert Der Alltag kaum bewältigen kann, die Tage werden dunkler.

00:16:03: Massive Angstzustände entwickelt oder Gedanken hat, die nicht mehr leben wollen gehört das professionell medizinisch beziehungsweise psychotherapeutisch abgeklärt und muss unbedingt ich wiederhole es abgeklärt und betreut

00:16:17: werden.".

00:16:18: Das ist mir genauso wichtig!

00:16:20: Ich möchte im Coaching nicht eine Erkrankung wegcoachen.

00:16:23: Mein Bereich beginnt dort wo wir zum Beispiel fragen Wie gehe ich mit der Veränderung um?

00:16:29: Wie setze ich Grenzen, warum brauche ich so stark die Anerkennung anderer.

00:16:35: Welche Glaubenssätze begleiten mich?

00:16:38: Wo möchte ich in meinem nächsten Lebensabschnitt stehen?

00:16:42: Wie kommuniziere ich vor allen Dingen meine Bedürfnisse?

00:16:45: Handlungsspielraum den ich mir wieder erarbeiten muss.

00:16:49: und manchmal versteht eine gute Beziehung eben darin zu sagen das gehört zusätzlich medizinisch oder psychotherapeutisch angeschaut.

00:16:58: Das ist kein Scheide, das ist Professionalität.

00:17:02: Dann stelle ich dir jetzt die Frage, die wir wahrscheinlich viele Hörerinnen haben.

00:17:07: Was nehme ich denn jetzt?

00:17:09: Hormone oder Coaching Robinson?

00:17:11: Das ist genau die falsche Entwederoderfrage!

00:17:15: Wenn eine Frau tatsächlich relevante Menopausale beschwerden hat wie wir es halt nennen kann eine individuelle Hormontherapie geprüft werden ob das ein Behandlungsoption.

00:17:26: Denn Depressionen, die zeitgleich mit Wechseljahrsbeschwerden einsetzen und nicht die klassischen Kriterien einer Depression erfüllen sind häufig durch eine Hormontherapie sehr gut behandelbar.

00:17:38: Oft unterstützend in einer Depressionsbehandlung.

00:17:43: Gleichzeitig werden ja viele, wir nennen das kognitive Verhaltenstherapien unter anderem was Stimmungsschwankungen ein Schlafproblem.

00:17:50: Sehr gut behandelt damit daher unbedingt wichtig aber es bedeutet nicht Hormone lösen alle Lebensprobleme.

00:17:58: Und Coaching reguliert auch auf keinen Fall relevante Hystrogenemangelerscheinungen.

00:18:03: Perfekt, dann ist das genau mein Ansatz glaube ich!

00:18:07: Wir müssen nicht alles plysiologisieren aber wir sollten auch nicht alles hormonalisieren.

00:18:13: Genau

00:18:14: ein sehr schönes Wort denn ich kann möglicherweise eine Hitzerwahlung behandeln.

00:18:18: Ich kann schlafe verbessern.

00:18:20: Ich kann hormonell bedingte Beschwerden wirklich behandeln Aber ich kann kein Rezept ausstellen für.

00:18:25: Ich möchte in dich Grenzen setzen.

00:18:27: Ich möchte mein Selbstwert nicht mehr davon abhängig machen, ob jemand mich attraktiv findet?

00:18:33: Ich möchte herausfinden warum ich in meinem Leben eigentlich nur noch funktionieren soll.

00:18:36: Dafür gibt es keine Tablette, Kapsel oder Creme.

00:18:39: Schade!

00:18:40: Dann wäre's für viele leichter... ...oder auch zum Glück, denn da genau beginnt Entwicklung und wenn du aus dieser Folge nur einen Gedanken mitnimmst dann vielleicht diesen Du musst nicht wieder die Alte werden.

00:18:55: Ich weiß, dass dieser Satz zunächst irritieren kann.

00:18:58: Denn viele Frauen sagen ich will mich endlich wieder fühlen wie früher und natürlich verstehe ich das am allerbesten.

00:19:06: Wenn du schlecht schläft Schmerzen hast oder Chef bist möchtest Du das zurück haben was Du verloren hast.

00:19:13: aber vielleicht gibt es neben der medizinischen Behandlung noch eine zweite Möglichkeit nicht zurück sondern weiter nach vorne.

00:19:23: Vielleicht wird aus, warum bin ich nicht mehr wie früher irgendwann?

00:19:27: Wer möchte ich jetzt sein, wo möchte ich in Zukunft

00:19:30: stehen?".

00:19:31: Das ist eine völlig andere

00:19:33: Frage.".

00:19:34: Und als ärztliche Sicht gefällt mir besonders daran, wir behandeln Beschwerden aber repatologisieren nicht das Älterwerden.

00:19:41: Wir sollten nicht jede Veränderung zu einer Erkrankung erklären Aber wir sollten beschwerden, genauso wenig bagatellisieren.

00:19:48: Die Kunst liegt irgendwo

00:19:49: dazwischen.".

00:19:51: Und vielleicht ist genau diese Lebensphase deshalb nicht nur eine hormonelle Übergangsphase?

00:19:57: Vielleicht ist sie alle Identitätsphase – ein Phase in der viele Frauen feststellen….

00:20:03: Ich persönlich darf aussortieren!

00:20:06: Ob es Menschen sind Gewohnheiten Erwartungen Rollen Vielleicht sogar alte Vorstellungen von mir selbst.

00:20:14: Das kann weh tun.

00:20:15: Denn Wahrheit ist nicht immer gut und mit der muss man sich auch auseinandersetzen, aber es kann doch unglaublich befreiend sein.

00:20:24: Qualitative Forschung beschreibt genau die Brandbreite.

00:20:28: Frauen berichten während der Menopause sowohl von Verunsicherung unidentitätsverlust als auch von Akzeptanz, Resilienz in einem Gefühl des persönlichen Wachstums.

00:20:40: Dann beantworten wir unsere Frage Bin ich noch ich, wenn Hormone selbst mich verändern?

00:20:46: Ich würde sagen ja.

00:20:49: Aber vielleicht fühlt sich dieses ich zeitweise anders an und manchmal lohnt es sich medizinisch herauszufinden warum.

00:20:57: Und ich würde ergänzen, vielleicht bist du nicht weniger du.

00:21:00: Vielleicht lernst du gerade eine Seite von dir kennen die jahrelang keinen Platz hatte Und deshalb möchte ich dir zum Schluss drei Sätze mitgeben.

00:21:09: Du bist nicht nur das was du leistest Du bist nicht das Bild, das andere von dir haben.

00:21:15: Und Veränderung bedeutet nicht automatisch Verlust.

00:21:19: Manchmal bedeutet Veränderungen auch Entwicklung.

00:21:23: Hormone können erklären warum sich manches plötzlich anders anfühlt

00:21:28: Aber Hormon entscheidet nicht darüber wer du sein möchtest oder?

00:21:32: und vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft dieser Hormonszeit.

00:21:36: Medizin kann unterstützen Coaching kann begleiten.

00:21:41: Aber die Richtung deines nächsten Lebensabschnitt darfst du selbst

00:21:44: bestimmen.".

00:21:45: Und deshalb lautet meine Frage für diese Woche, wenn Du nicht mehr versuchen müsstest wieder die Frau von früher zu werden?

00:21:53: Wer würdest Du dann gerne werden?

00:21:56: Nimm diese Frage mit!

00:21:58: Vielleicht beim Spaziergang bei einem Kaffee vielleicht heute Abend für fünf Minuten ganz alleine und hör einmal hin Welcher Antwort kommt?

00:22:11: Wir hoffen, du konntest aus der heutigen Folge wertvolle Impulse für dich mitnehmen.

00:22:16: Denk dran!

00:22:17: Du musst da nicht alleine durch.

00:22:20: Wissen ist der erste Schritt wenn du tiefer einsteigen möchtest und medizinische Klarheit suchst.

00:22:24: Hol hier meinen kostenlosen Hormon-Guide auf unserer Webseite Dr- Robinson.de.

00:22:30: Dort findest du auch alle Infos zu unserem Eins-zu-Eins Coaching.

00:22:35: Abonniere den Podcast, damit wir uns wieder hören und vergiss nicht.

00:22:39: Wir finden immer eine Lösung für dich!

00:22:41: Bis zum nächsten Mal.

00:22:42: Ciao.

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